Die richtige Duschkabine hat maßgeblich Einfluss auf die Optik eines Badezimmers, erfüllt aber natürlich auch einen wichtigen funktionellen Zweck. Wenn eine neue Dusche eingebaut werden soll, ist eine sorgfältige Planung daher ein Muss. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Einbau achten sollten.

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Komplettdusche, Eckdusche & Co. – die wichtigsten Infos zum Thema

Welche Duschkabine die richtige ist, hängt vor allem davon ab, wie das Bad konzipiert und unterteilt ist. Rund- oder Eckduschen zählen zu den beliebtesten Varianten: Hier befindet sich die Dusche in einer Ecke des Raumes und die Duschwand ist entweder rund oder quadratisch geformt. Weil sich zwei Badezimmerwände als Seiten nutzen lassen, spart dies nicht nur Material, sondern auch Geld, da man nur zwei Duschtüren benötigt. Viele Menschen entscheiden sich darüber hinaus auch für eine Nischenvariante: Die Dusche besteht aus drei Wandbereichen bzw. befindet sich am Ende eines schmalen Raumes und verfügt daher nur über eine Duschtür.

Eine andere Möglichkeit ist die Komplettdusche: Sie kann entweder in einer Ecke integriert werden, lässt sich aber auch an freien Wänden installieren. Bestehend aus vier Seitenwänden zählt die Komplettdusche zwar zu den eher höherpreisigeren Modellen, ist aber dennoch eine beliebte Variante, wenn die baulichen Gegebenheiten sich dafür anbieten.

Mit oder ohne Rahmen? Was man über Bauarten wissen sollte

Auch bei den Bauarten der Duschkabinen gibt es Unterschiede: Nicht jede Duschtür schützt optimal vor Spritzwasser, nicht jede ist optisch so ansprechend wie die andere. So schätzen viele Menschen rahmenlose Duschen ohne breite Rahmenprofile, die häufig sehr schwer und dunkel wirken. Dafür bieten genau diese Varianten eine enorme Dichtigkeit.
Bei der teilweise gerahmten Dusche ist das Scharnier dagegen vor allem im Rahmen eingebaut – jedoch wird die Duschtür auf der ungerahmten Seite mit einem Profil abgedichtet, was sehr hochwertig und edel wirkt. Auch die Dichtigkeit ist hier überzeugend.
Die rahmenlose Duschkabine ist für viele Menschen die erste Wahl, wenn es um Ästhetik im Badezimmer geht.

Walk-In-Duschen, Duschkabine & Co: Moderne Einbaukonzepte als clevere Lösung

Vor allem für größere Badezimmer bietet es sich an, eine besondere Duschkabine in den Raum zu integrieren: Die U-Kabine, eine Walk-In-Dusche oder auch eine Rundkabine als Halbkreis gehören zu den modernsten Duschkonzepten und sind daher eine gute Wahl, wenn man sich eine sowohl funktionelle als auch optisch ansprechende Lösung wünscht.

Bei der Walk-In-Dusche sind zum Beispiel die seitlichen Wände so platziert, dass eine Tür unnötig wird. Meist befindet sich nur eine große Frontscheibe an der Vorderseite, der Zugang ist ebenerdig, dahinter befinden sich zwei Wände im 90°-Winkel. Walk-In-Duschen sind gleichzeitig eine intelligente Lösung für das Alter, da diese Bauweise – mit entsprechender Breite – sogar barrierefrei ist. Gleichzeitig hat Schimmel kaum eine Chance, da die Luft durch die Bauweise besonders gut zirkulieren kann.

Was daher ebenfalls berücksichtigt werden sollte, ist, dass es durchaus einen Unterschied macht, ob man sich für eine Duschwanne oder für eine bodengleiche Dusche entscheidet. Die Duschwanne befindet sich rund 30 cm über dem Boden und ist daher mit einem höheren Einstiegsaufwand verbunden, bei der bodengleichen Duschtasse gestaltet sich der Einstieg dagegen komfortabler, da die Erhöhung nur gering ist.
Eine voll verflieste Walk-In-Dusche dagegen fügt sich harmonisch in den Raum ein und lässt diesen sogar größer wirken – dadurch wird die im Alter so wichtige Barrierefreiheit ermöglicht, welche einen späteren, oft teuren, Umbau überflüssig macht.

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Die Duschkabine Glas: Welche Glasart ist die richtige für meine Duschtüren?

Sämtliche in Deutschland erhältliche Duschkabinen aus Glas müssen mit speziellem Einscheiben-Sicherheitsglas verbaut werden. Bei einem Glasbruch zerfällt die Scheibe somit in viele völlig ungefährliche Teile, an denen man sich nicht verletzen kann. Eine Duschkabine Glas ist in verschiedenen Stärken erhältlich, sei es in 5, 6, 8 oder auch 10 mm Dicke. Die günstigsten Duschtüren aus Glas sind dabei die dünneren Varianten – eine große Duschkabine Glas sollte allerdings mindestens eine Stärke von 6 mm aufweisen. Nicht nur sind sie solider, auch optisch wirken sie deutlich hochwertiger.

Welche Duschkabinen sind am pflegeleichtesten?

Duschkabinen können heutzutage als voll oder teilgerahmte sowie als rahmenlose Variante erworben werden. Fest steht: Je mehr Kanten und Ecken es an einer Duschtür gibt, desto mehr Pflegeaufwand ist damit verbunden. Insbesondere, wenn es sich um eine vollgerahmte Schiebetür handelt, sind Schmutz und Kalkflecken schnell entstanden – gerade an den Profilen kann die Reinigung hier schnell viel Zeit und Arbeit in Anspruch nehmen. Bei der rahmenlosen Duschtür ist dies dagegen einfacher: Hier sind die Elemente meist schlicht gehalten und lassen sich ganz einfach abwischen.
Zu empfehlen ist es darüber hinaus, sich für Duschkabinen mit einer sogenannten Glasveredelung zu entscheiden. Sie verschmutzen deutlich langsamer, da Schmutz und Kalk einfach von der Oberfläche abperlen.

Ganz egal, wie Sie sich entscheiden: Lassen Sie den Einbau Ihrer neuen Duschkabinen von einem professionellen Berater begleiten. Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema und helfen Ihnen, die perfekte Lösung für Ihr Bad zu finden.

 

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